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Fernando
Febles stellt auf Hawaii
einen neuen Rekord im Tieftauchen auf
Die
Angst taucht immer mit
Eine Sportart, die in ihren verschiedensten Varianten den menschlichen
Organismus und Geist auf die Probe stellt und bis an die äußersten
Grenzen beansprucht, ist das Tieftauchen oder Apnoe. Sechs Minuten
und 27 Sekunden unter Wasser für Normalsterbliche unvorstellbar,
doch es gibt Menschen, die andere Grenzen kennen. Fernando Febles,
Tieftaucher aus La Gomera, stellte Ende November auf den Hawaii-Inseln
in den USA einen neuen Landesrekord für Spanien im Zeittauchen
(Static Apnea) auf. Bei dieser Variante des Apnoe-Tauchsports geht
es darum, die Luft unter Wasser
so lange wie möglich anzuhalten. Febles brach während
der Weltmeisterschaft auf Hawaii seinen eigenen Rekord, der gleichzeitig
als spanische Bestmarke eingetragen war um fast eine Minute.
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Die Tieftaucherin
Audrey Mestre starb am 12. Oktober dieses Jahres bei dem Versuch,
einen neuen Rekord aufzustellen. Die Französin ließ sich
171 Meter tief an einem Ziehschlitten hinabziehen. Dort versagte
ihr Körper. Foto: Archiv/DA
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Fernando Febles (zweiter
von links) verblüfft selbst Apnoe- Tauch- experten. Er betreibt
das Tieftauchen erst seit knapp 6 Monaten und hat bereits zwei Landes-
rekorde aufgestellt. Bei der Apnoe-Weltmeisterschaft auf Hawaii landete
er auf dem 15. Platz. Foto: Efe/DA
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Trainingsort
La Gomera
Der Nachrichtenagentur
Efe gegenüber sagte Febles, er sei noch lange nicht in Bestform
und könne noch größere Leistungen erbringen, wenn
er mehr trainiere. Mit Hilfe von Sponsoren will er ab dieser Wintersaison
noch härter arbeiten, um seine außerordentlichen Fähigkeiten
zu fördern. Zum Tieftauchen kam der Sportler aus La Gomera
durch Zufall, als er an einem Wettbewerb auf der Insel teilnahm.
Mit einer überragenden Konzentrationsfähigkeit und einer
erstaunlichen Begabung zur Entspannung unter Wasser brachte er es
seither zu immer neuen Rekorden und nationalen wie internationalen
Erfolgen. Bisher war sein Trainingsgebiet die Bucht von San Sebastián
de la Gomera, seiner Heimatstadt. Manchmal zog es ihn auch nach
Tabaiba auf Teneriffa, weil hier die Strömungen geringer sind.
Es ist sehr wichtig, beim Tauchen die Nerven unter Kontrolle
zu haben. Wenn man in 50 Metern Tiefe ist und weiß, es dauert
noch anderthalb Minuten bis man an der Oberfläche ist und wieder
atmen kann, dann darf man keinesfalls in Streß geraten und
es eilig haben. Immer wenn ich abtauche, habe ich Angst,
doch es ist gut, diesen Respekt vor dem fremden Element zu haben,
erklärte der Sportler den Presseleuten. Über andere, nicht
offizielle und sehr riskante Wettkampfdisziplinen, wie das No Limits
Apnoe wollte Febles nur ungern sprechen. Am 12. Oktober dieses Jahres
kam an der Küste der Dominikanischen Republik die 28jährige
Audrey Mestre bei der Ausübung dieser Disziplin ums Leben.
Die mehrmalige Weltmeisterin wollte mit 171 Metern einen neuen Rekord
aufstellen. Ihr Körper gab jedoch auf.

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