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Am
12.August 1492 ging Christoph Kolumbus das erste Mal auf La Gomera
an Land, um für seine Entdeckungsfahrt Wasser und Lebensmittelvorräte
aufzufrischen. Erst 3 Wochen später stieß er wieder in
See. Vom 5.-7. Oktober 1493 und am 19. Juni 1498 besuchte er San
Sebastian erneut, dies brachte der Insel den Beinamen Isla Colombina.
Ihm und seinen Reisen sind in San Sebastian heute zwei Museen in
der Calle Real gewidmet.
Nach
der Eroberung durch die Spanier wurden die Inseln Gran Canaria,
La Palma und Teneriffa direkt der Krone Spaniens unterstellt und
La Gomera, Lanzerote, Fuerteventura und El Hierro erhielten den
sogenannten Señorio - Status. Das bedeutete, sie unterstanden
der Feudalherrschaft der Adligen, die sie erobert hatten. Dies sollte
bis 1837 so bleiben, obwohl die spanische Regierung bereits 1812
die Abschaffung der Señoris beschloss. Die Macht wurde nun
von den Großgrundbesitzern übernommen, so dass sich für
den kleinen Mann nichts änderte. Diese hatten zwar nicht mehr
alle Privilegien der Adligen, aber übten dennoch die politische
und wirtschaftliche Macht aus.
Selbst
nach Ausrufung der zweiten spanische Republik 1931 bestand das Kaziken
- System weiter. 1912 wurden die Cabildo Insulares, die Inselregierungen
eingeführt, die jeder Insel eine örtliche Selbstverwaltung
zusprach. 1927 wurde das Archipel in eine Ost- und eine West-Provinz
aufgeteilt und 1982 zur kanarischen autonomen Region Spaniens zusammengefasst.
Im Zuge dieser Vereinigung erhielten die Inseln eine Regionalverfassung
sowie gewählte Vertretungskörperschaften. Das Inselparlament
tagt seitdem abwechselnd in Santa Cruz de Tenerife (westliche Provinz)
und Las Palmas de Gran Canaria (östliche Provinz).
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